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Der Kindsbaum

Hanna Jech Brautatelier, Brautmode für München bis Augsburg
Herausgegeben von in Hochzeitstradition ·
Tags: TraditionenBräuche
Das Aufstellen eines sogenannten Kindsbaumes ist vor allem in Süddeutschland ein beliebter Brauch. Bei einem Kindsbaum handelt es sich um einen fünf bis zehn Meter hohen, dünnen, bemalten Baumstamm, der an den angebrachten „Ästen“ mit diversen Babysachen wie Kleidung, Fläschchen und Spielzeug dekoriert ist. An der Spitze des Baumes wird meist noch eine bemalte Holzplatte in Form eines Storchs oder eines Kinderwagens befestigt. Zudem wird eine Tafel angebracht, die das Brautpaar an seine Pflicht – innerhalb des nächsten Jahres für Nachwuchs zu sorgen – erinnert. Sollte dies nicht der Fall sein, können die Aufsteller vom Brautpaar eine Brotzeit oder Ähnliches einfordern. Der Kindsbaum wird übrigens vor der Wohnung bzw. dem Haus der frisch Vermählten errichtet.



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