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Etwas Altes, Neues, Blaues und Geliehenes

Hanna Jech Brautatelier, Brautmode für München bis Augsburg
Herausgegeben von in Hochzeitstradition ·
Tags: TraditionenBräucheBrautBrautkleid
„Etwas  Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und einen  Glückspfenning im Schuh“ – so lautet die vollständige Formulierung einer  der bekanntesten und ältesten Hochzeitsbräuche. Diese Tradition stammt  ursprünglich aus England, ist aber auch bei unseren Hochzeiten seit  Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Etwas Altes soll an das Leben der  Braut vor der Hochzeit erinnern und kann beispielsweise ein  Schmuckstück, Unterwäsche oder ein anderes Accessoire sein. Das  Hochzeitskleid oder die Brautschuhe stehen in der Regel für etwas Neues  und symbolisieren den neuen Lebensabschnitt der Frau. Bei der Farbe  Blau, die übrigens für die Treue der Eheleute stehen soll, wählt die  Braut oftmals ein Strumpfband, Schmuck oder Dessous in einem blauen Ton.  Leihen ist charakteristisch für Freundschaft – demzufolge borgt sich  die Braut von einer guten, meist schon verheirateten Freundin  beispielsweise ein Stofftaschentuch oder Schmuckstück, das sie nach der  Hochzeit selbstverständlich zurückgibt. Der Glückspfenning wird seit der  Einführung des Euros meist durch ein Centstück ersetzt und soll  Wohlstand in die Ehe bringen. Die meisten Frauen kleben sich den Cent  übrigens an den Absatz des Schuhs, damit er beim Gehen nicht stört.



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