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Reiswerfen

Hanna Jech Brautatelier, Brautmode für München bis Augsburg
Herausgegeben von in Hochzeitstradition ·
Tags: TraditionenBräucheHochzeitsfeierKircheZeremonie
Vor allem bei kirchlichen  oder auch freien Trauungen wird das Brautpaar beim Auszug mit Reis beworfen. Damit wünschen die Gäste dem jungen Glück eine fruchtbare und kinderreiche Ehe. Das Reiswerfen ist aus mehreren Gründen allerdings nicht mehr so beliebt: In Bezug auf den Hunger in der Welt wird auf das Werfen von Lebensmitteln meist verzichtet. Aber auch Tierschützer sind gegen das Reiswerfen. Die anschließend herumliegenden Reiskörner können von Vögeln aufgepickt werden und in deren Mägen aufquellen. Deshalb gibt es für diese Tradition mittlerweile andere, schöne Alternativen: Beispielsweise kann das Brautpaar klassisch mit Blumen, Blütenblättern oder Konfetti beworfen werden. Absolut im Trend liegen derzeit allerdings Seifenblasen, als Symbol für Träume und Wünsche an das neue Ehepaar. Dazu werden vor der Zeremonie kleine Seifenblasen-Fläschchen an die Gäste verteilt, die dann beim Auszug gepustet werden. Dies wirkt enorm dekorativ und sorgt für einen romantisch-feierlichen Rahmen. Zudem werden auf vielen Hochzeiten Luftballons – oft in Herzform - die mit Helium gefüllt sind, und an welche Wünsche für das Brautpaar gehängt werden, von der Festtagsgesellschaft steigen gelassen.



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